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Veranstaltungshinweis: 05.10.2016, 19.30 Uhr, Heinrich-Heine-Haus

Unternehmen vor Gericht

Miriam Saage-Maaß im Gesprch mit Tina Scheef. Veranstltung in Kooperation mit dem Literaturbüro Lüneburg e.V. Eintritt 7 € / 5 € ermäßigt, Kartenreservierung unter: 04131/3093687

Lesung / Gespräch

ArbeiterInnen in Pakistan, GewerkschafterInnen in Kolumbien und BäuerInnen im Sudan nehmen die Verbrechen mächtiger Unternehmen nicht länger hin. Vor Gericht setzen sie sich zur Wehr und fordern ihre Rechte ein - auch in Europa. Das ECCHR (European Center for Constitutional and Human Rights) unterstützt sie dabei und interveniert gegen deutsche Unternehmen wie den Textilhersteller KiK und das Ingenieurunternehmen Lahmeyer, gegen Konzerne wie Nestlé, Pharmfirmen wie GlaxoSmithKlein oder das transnationale Hilzunternehmen Danzer Group.

Anhand von Einzelfällen beschreiben Wolfgang Kaleck (Rechtsanwalt, Autor und Generalsekretär des ECCHR) und Miriam Saage-Maaß die Arbeit des ECCHR und von MenschenrechtsanwältInnen weltweit. der Widerstand im globalen Süden zeigt: Neben Streiks und Protesten zwingen auch juristische Verfahren die Firme zum Umdenken.

Miriam Saage-Maaß ist promovierte Rechtsanwältin und stellvertretende Legal Director beim ECCHR, wo sie das Programm Wirtschaft und Menschenrechte leitet. Sie hat u.a. an Verfahren gegen Unternehmen wie Lidl wegen der Ausbeutung von ArbeitnehmerInnen in Bangladesch und Pakistan oder gegen Baumwollhandelsunternehmen wegen Zwangskinderarberit in Usbekistan gearbeitet. Sie veröffentlicht regelmäßig zur Frage der juristischen Verantwortung von Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen in den globalen Zulieferketten und tritt international als Expertin im Bereich Unternehmensverantwortung und Menschenrechte auf.